Wissenschaftlicher Akademie - Prof. Dr. Dr. Walter Kinzel
Universitäts-Professor, Dr. rer. nat., Dr. med. habil., Diplom-Psychologe, pensioniert, ehemaliger Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Psychopathometrie der Psychiatrischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg. Damalige Arbeitsgebiete: Klinische und Medizinische Psychologie.
Mitglied der Wissenschaftlichen Akademie der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. (GfG); Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und Psychopathometrie e.V. (DGMPP) – war deren Präsident von 1987 bis 1997 – und der Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP); Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neuropsychologie.
Geboren in Königswalde/Niederschlesien, wohnhaft in Erlangen.
Berufliche Laufbahn:
Studium der Psychologie in Mainz und Köln von 1957 bis 1962, hier auch Diplom und Promotion; in Erlangen Habilitation 1975, Ernennung zum außerplanmäßigen Professor 1982 und zum Extraordinarius 1983.
Wissenschaftlicher Assistent an den Universitäts-Nervenkliniken Köln und Erlangen 1963-75, hier auch Akademischer Rat, Akademischer Oberrat und Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Psychometrie (seit 1985) bis zur Pensionierung 1998.
Hauptarbeitsgebiete:
Körperlich begründbare Psychosen; wissenstheoretische Begründung der Psychopathometrie; Entwicklung des ersten wissenschaftlichen Testverfahrens zur objektiven Erfassung des Schweregrades seelischer Spätfolgen nach Hirnverletzungen: „Defekttest"; Beratung zur Grundlagen- und Begleitforschung über Gehirn-Jogging bzw. Mentales Aktivierungstraining.
Veröffentlichungen und Vorträge:
Ca. 80 wissenschaftliche Publikationen; ca. 100 wissenschaftliche Vorträge und Fortbildungsvorträge.
Einige ausgewählte Schriftwerke:
| Die Trennung reversibler und irreversibler Syndrome körperlich begründbarer Psychosen, 1971 |
| Das irreversible Defektsyndrom nach Hirntrauma, 1972 |
| Die Bedeutung der Psychopathometrie für die moderne Psychiatrie, 1975 |
| Der Defekttest, 1979 |
| Die kranke Seele im Labor, 1985 |
| Der Science Impact Index, 1988 |
| Körperliche begründbare Psychosen – heute, 1990 |
| MAT-Gehirnjogging: Die Wissenschaft muß den Hintergrund bilden, 1995 |